Drei neue Ökonomieräte für Wien: Norbert Walter, Martin Flicker, Peter Wolff


Die Landwirtschaftskammer Wien freut sich, seit 24. April 2026 drei neue Ökonomieräte in ihren Reihen zu haben: Es sind dies der Präsident der LK Wien, Bauernbund-Obmann Norbert Walter, LK-Vizepräsident und Gemeinderat Martin Flicker und der Winzer, Heurigenwirt und Weinbauvereins-Obmann Peter Wolff. Die drei Ausgezeichneten erhielten das Ernennungsdekret für den Berufstitel „Ökonomierat“ in Anwesenheit höchster LK-Wien-Funktionäre und -Mitarbeiter aus den Händen von Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig.
LK-Präsident Norbert Walter
Norbert Walter wurde 1968 in Tirol geboren, maturierte 1988 am Humanistischen Gymnasium der Franziskaner in Hall/Tirol, studierte anschließend an der Universität für Bodenkultur und absolvierte als MAS (Master of advanced studies) den Universitätslehrgang für PR in Wien. 2018 erfolgte die Ausbildung zum Certified Supervisory Expert (CSE). Nach beruflichen Tätigkeiten im Wiener Bodenbereitstellungs- und Stadterneuerungsfonds und in der Wohnservice Wien GesmbH, ist er seit 2001 in der Raiffeisenbank NÖ-Wien aktiv. Seine politische Laufbahn begann 2002 als Landesgeschäftsführer der ÖVP Wien (bis 2010) und fand ihre Fortsetzung 2005 als Abgeordneter zum Wiener Landtag und Gemeinderat. 2007 wurde er Stadtrat und übte dieses Amt bis 2010 aus. Zwischen 2010 und 2015 war er abermals Landtagsabgeordneter und Gemeinderat in Wien. 2012 wurde er Direktor des Wiener Bauernbundes, ein Amt, das er bis 2021 innehatte. Seit 2016 ist er Landesjägermeister von Wien, seit 2018 Präsident des Wiener Weinbauverbandes bzw. seit 2019 Vizepräsident des Österreichischen Weinbauverbandes. 2018 wurde er Vizepräsident der LK Wien und 2021 Obmann des Wiener Bauernbundes. Seit 19. April 2023 ist er Präsident der LK Wien, 2025 wurde er zum Vizepräsidenten der LK Österreich gewählt. Er bewirtschaftet in Stammersdorf den Weinbaubetrieb „Weingut Walter Wien“.
LK-Vizepräsident Martin Flicker
Gärtnermeister Martin Flicker wurde 1969 in Wien geboren, stammt aus einer Gärtnerfamilie im 22. Wiener Gemeindebezirk und hat seine Ausbildung im elterlichen Betrieb absolviert. Er machte sich 1985 selbständig und übernahm den Familienbetrieb 1997 und führt diesen seither in dritter Generation. Flicker hat den Betrieb modernisiert, der auf einer geschützten Anbaufläche von 2,5 Hektar vor allem Gurken erzeugt. Flicker ist seit 1999 Mitglied im Bezirksparteivorstand der ÖVP Wien-Donaustadt, seit 2002 Bezirksobmann des Bauernbundes in der Donaustadt, seit 2007 Landesobmannstellvertreter des Wiener Bauernbundes, seit 2010 Obmann-Stv. der Wiener Gärtner, seit 2013 Vizepräsident der LK Wien und seit 2023 Vorsitzender des Sonderkulturen-Ausschusses der LK Österreich. Flicker war zwischen 2002 und 2025 Landtagsabgeordneter und Gemeinderat in Wien, eine Funktion, die er seit November 2025 erneut innehat. Flicker ist verheiratet und hat zwei Kinder, die ebenfalls eine Gartenbau-Ausbildung haben.
Winzer Peter Wolff
Peter Wolff entstammt einer traditionellen Weinbaufamilie. Er wurde 1963 in Wien geboren und absolvierte erfolgreich eine ganze Reihe an Berufsausbildungen: Betriebswirt, Hotelkaufmann, Weinbaumeister und Sommelier. 2003 schloss er sein Magisterstudium an der Fachhochschule der WK Wien ab. 1988 kaufte er seinen ersten Weingarten, 2001 übernahm er den elterlichen Familienbetrieb. Unter seiner Leitung entwickelte sich dieser zu einem der größten Heurigenbetriebe in Wien. Zahlreiche Auszeichnungen und Prämierungen unterlegen die Top-Qualität des Betriebes. In seinen Funktionen als Obmann des Weinbauvereins auf Bundes- und Landesebene über einen langjährigen Zeitraum vertritt Wolff seine Berufskolleginnen und Kollegen in allen Schwerpunkten der Verbandsarbeit. Seinem Engagement ist die Gestaltung, Organisation und Absicherung des Traditionsfestes Neustifter Kirtag zuzuschreiben. Ihm ist es zu verdanken, dass das traditionelle "Hiatabaumaufstellen" mit der "Hauerkrone" im Zuge des Neustifter Kirtags als UNESCO Weltkulturerbe anerkannt wurde. Peter Wolff hat zwei Töchter, von denen eine bereits einen eigenen Weinbaubetrieb führt und somit nachhaltig die Nachfolge sichert.
Foto: LW-Ministerium

