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  3. Landwirtschaftskammer Wien: Lichtmess-Empfang – Agrarstandort Großstadt Wien gemeinsam absichern

Norbert Walter: Sozialpartner – miteinander gute Lösungen für das Land schaffen

3. Februar 2026
Josef Siffert
Nachrichten

Das Miteinander vor das Trennende zu stellen, sei das Gebot der Stunde, rief LK Wien-Präsident Norbert Walter im Rahmen des Neujahrs-Empfangs der LK Wien zur Zusammenarbeit auf, „um weiterhin gute Lösungen für die Menschen und das Land zu schaffen“. Die Sozialpartner seien dabei „ständig um Lösungen bemüht, die der Stadtlandwirtschaft ebenso wie den Konsumentinnen und Konsumenten in der Großstadt Wien zugute kommen“ würden. In diesem Zusammenhang richtete Walter seinen Dank auch an die Stadt Wien, mit der es gemeinsam durch den Beschluss des Agrarstrukturellen Entwicklungsplans gelungen sei, die Stadtlandwirtschaft und den Agrarstandort Wien abzusichern, um einen möglichst hohen Prozentsatz an Lebensmitteln auch in Zukunft innerhalb der Stadtgrenzen produzieren zu können. „Das gibt Hoffnung und erzeugt Chancen für die Jugend und ermutigt sie, die Betriebe zu übernehmen. Was bei noch so positiver Grundstimmung jedoch notwendig ist, sind erfolgreiche Betriebe. Wie brauchen Wertschöpfung durch Wertschätzung“, schloss Walter.

Der Neujahrempfang der LK Wien findet traditionell rund um den bäuerlichen Feiertag Maria Lichtmess statt, mit dem früher das Bauernjahr und auch die Weihnachtszeit offiziell zu Ende ging. Darüber hinaus erinnert dieser Feiertag an die Tatsache, dass die Tageslänge 40 Tage nach der Wintersonnenwende wieder spürbar zunimmt.

Stadt Wien: Unterstützung der Landwirtschaft nach Kräften

Der für Umwelt, Klima und Landwirtschaft in der Stadtregierung zuständige Stadtrat Jürgen Czernohorszky brach ebenfalls eine Lanze für die Stadtlandwirtschaft und stellte fest: „Wien und Landwirtschaft kann man gar nicht getrennt denken.“ Er unterstrich die „große Rolle der Landwirtschaft in Wien“, deren Beitrag zur Resilienz der Stadt und ihre Leistungen im Zusammenhang mit „Böden, Klima, Kultur und Wirtschaft“. Auf der anderen Seite sei die Rolle der Stadt eine Unterstützung der Landwirtschaft nach Kräften. Er nannte in diesem Zusammenhang als Beispiele den AgSTEP und die gezielte Förderung von Betrieben. Auch wenn die Stadt selbst Landwirtschaft und Vermarktung der Produkte betreibe, sehe er sich nicht in der Rolle des Konkurrenten, sondern des „Partners und gemeinsamen Freundes“.

Fitzthum: Stadtlandwirtschaft kein Auslaufmodell, sondern Teil der Lösung

Kammerdirektor Robert Fitzthum nannte in seiner Begrüßungsansprache jene Probleme beim Namen, die der Stadtlandwirtschaft zusetzen: „Es sind dies eine wachsende Stadt, steigender Flächendruck, hohe Erwartungen an Nachhaltigkeit, Versorgungssicherheit, Klimaschutz und gleichzeitig wirtschaftlicher Druck auf unsere bäuerlichen Familienbetriebe.“ Doch sei das nicht das ganze Bild. Dem gegenüber stünden „Kompetenz, Innovationskraft, Zusammenhalt, Erfahrung, und vor allem ein starkes Netzwerk.“ Die Stadtlandwirtschaft sei kein Auslaufmodell, sondern Teil der Lösung. Dies betreffe die regionale Versorgung, die Klimaanpassung, die Lebensqualität in einer wachsenden Stadt, die Wertschöpfung und die Resilienz. Wörtlich: „Unsere Betriebe arbeiten unter schwierigsten Rahmenbedingungen und liefern dennoch Tag für Tag Qualität, Versorgungssicherheit und Verantwortung. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Das ist Leistung.“ Fitzthum abschließend: „Die Landwirtschaft allein kann diese Herausforderungen nicht lösen. Die Politik allein kann es nicht, die Verwaltung nicht und auch die Wirtschaft nicht. Aber miteinander können wir Gestaltungsspielräume nutzen. Als LK Wien verstehen wir uns genau in dieser Rolle: als Brücke zwischen Stadt und Landwirtschaft, als verlässlicher Partner für Politik und Verwaltung, als Stimme unserer Betriebe und als aktiver Gestalter im urbanen Raum.“ Somit hieß er jene, die als „Partner den Weg der Zusammenarbeit mit uns gegangen sind und hoffentlich auch weiter gehen werden“ herzlich willkommen.

Fitzthum begrüßte die Amtsführenden Stadträte der Stadt Wien, Stadträtin Barbara Novak für Finanzen und Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky, die Bezirksvorsteher Thomas Steinhart für den 11., Daniel Resch für den 19. und Ernst Nevrivy für den 22. Bezirk, die Gemeinderäte Ernst Holzmann und Vizepräsident Martin Flicker, die Landesgeschäftsführerin der SPÖ-Bauern, Isabella Haunschmid, Dompfarrer Anton Faber, die Sektionschefinnen Angelika Schätz, Finanzministerium, und Ulrike Rauch-Keschmann, Wirtschaftsministerium.

Ebenso willkommen hieß er die Abteilungsleiter im Landwirtschaftsministerium, Elmar Ritzinger und Isabella Grandl, von Stadt Wien den Dienststellenleiter der MA22 Michael Kienesberger und Referatsleiter Josef Romstorfer MA58, den AMA-Vorstand Günter Griesmayr und Lena Karasz, den AMS Wien Landesgeschäftsführer Winfried Göschl, den Direktor-Stv. der WK Wien, Christoph Biegelmayer, den Generalsekretär der Notariatskammer Christian Sonnweber als auch die Geschäftsführerin der WKO Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft Silvia Fleischhacker.

Weitere Grußworte richtete Fitzthum an Landesbäuerin Anneliese Schippani, die Weinprinzessinnen Sophie Wieninger und Anna Langes, den Generalsekretär der LK Österreich Ferdinand Lembacher und Abteilungsleiter Karl Bauer sowie an LK-Altpräsidenten Franz Windisch und LK-Vizepräsidentin Irene Maria Trunner - stellvertretend für alle Funktionäre und Mitarbeiter der LK Wien.

Ebenso begrüßt wurden die Obfrau und die Geschäftsführerin des Bundesverbandes der Österreichischen Gärtner, Ulrike Jezik-Osterbauer und Marlies Zahaurek, Bauernbund-Direktor-Stv. Alexander Jezik-Osterbauer, Obmann Martin Merschl und Geschäftsführer Josef Peck von LGV-Sonnengemüse, Generalsekretär Hans Mayrhofer, Ökosoziales Forum, Vorstand Reinhard Kern, Österreichische Hagelversicherung, Geschäftsführer Fritz Kaltenegger, Cafe + co und Generalsekretär des Wiener Landesjagdverbandes Helmut Schuckert.

Aus den Bereichen Wirtschaft, Banken und Versicherungen begrüßte Fitzthum Robert Pichler vom Österreichischen Raiffeisenverband, Robert Eichinger und Stefan Gamperl von der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien, Mario Ponec von der Volksbank Wien, Rene Klaghofer von der Oberbank, Philipp Eisenhut von der Niederösterreichischen Versicherung sowie Michael Bergmann von der LBG.

Weiters begrüßte Fitzthum Vertreter bedeutender Branchen- und Interessenvertretungen, darunter Präsident Manfred Kohlfürst und Polona Scheuba vom Branchenverband Obst und Gemüse, Markus Schöberl, Geschäftsführer der Vereinigung der Österreichischen Rübenbauernorganisationen, Günther Mayerl, Geschäftsführer von Green Care Österreich, sowie Philipp Reisinger, Geschäftsführer von Bio Austria. Ebenso anwesend waren René Hartinger, Generalsekretär des Ökosozialen Forums Wien, Dr. Elisabeth Koschier, Universität für Bodenkultur, die Obmänner der gärtnerischen Bezirksgruppen Johann Hahnl, Alexander Ableidinger und Franz Ganger sowie Christian Schmid vom Verband der Erwerbsgärtner. Von den landwirtschaftlichen Casinos nahmen die Obmänner Rudolf Wieselthaler, Bernhard Schabbauer und Otto Trunner teil.

Quelle: https://wien.lko.at/lichtmess-empfang-agrarstandort-gro%C3%9Fstadt-wien-gemeinsam-absichern+2400+4359245

Aufmacherbild: Dompfarrer Toni Faber, Vizepräsidentin Irene Maria Trunner, Stadträtin Barbara Novak, LK-Präsident Norbert Walter, Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky, Kammerdirektor Robert Fitzthum, Vizepräsident Gemeinderat Martin Flicker

Fotos: Harald Klemm/LK Wien

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